
Spieltraining
Wenn wir ein*e andere*r werden und uns präsentieren möchten, dann hilft uns dabei ein starkes Selbst. Die Energie für intensive Präsenz und Wirkung kommt aus der tiefen Verbindung einer kraftvollen Persönlichkeit mit ihrem künstlerischen oder funktionalen Handeln.
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Mein transdisziplinäres Spieltraining sieht deshalb den Menschen und die individuellen mentalen und körperlichen Ressourcen im Zentrum jeder Performance. Es richtet sich gleichermaßen an Schauspieler*innen, Sprecher*innen, Musiker*innen und Tänzer*innen wie auch an Menschen in beruflichen und gesellschaftlichen Funktionen, wie z.B. Führungskräfte, Dozierende, Sportler*innen, Anwälte u.a..
Wir trainieren Wahrnehmungs- und Reaktionsfähigkeit, Zentrierung und Agilität sowie die mentale und körper-stimmliche Impulsübertragung. Wir beschäftigen uns mit wesentlichen Zusammenhängen zwischen Vorstellung und Realität, Verkörperung und Veröffentlichung, Eigen- und Fremdwahrnehmung, u.a.. Dabei integrieren wir Prinzipien aus Schauspiel, Musik und Sprechkunst sowie Erkenntnisse aus der Hirnforschung, der Anatomie und Physiologie der Bewegung und Reizverarbeitung, u.a..
Wir vertiefen unsere Erfahrung mit Körper, Raum, Zeit und Text als wesentliche Bezüge unserer Ausdrucks-, Handlungs- und Erzählmöglichkeiten. Wir konzentrieren uns dabei auf Klarheit in der Form und entfalten so unser Potential, präsent und authentisch aufzutreten und künstlerisch zu kommunizieren.
Der Schwerpunkt meines Trainings liegt auf der Integration und dem Schutz der Persönlichkeit im künstlerischen und professionellen Feld, damit Sie sich als Mensch künstlerisch oder in einer professionellen Funktion einem Gegenüber oder Publikum zutiefst zur Verfügung stellen können. So wird Ihre Performance kraftvoll, inspirierend, lebendig und persönlich.
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Standorte,
Unterrichtsformate
& Preise
Inhalte Praxis
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Individuelle Analyse von mentalen und körperlichen Spannungs-Lösungs-Mustern zur Integration in die performative Arbeit
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Verstärkung des künstlerischen Ausdrucks durch Klärung der Bezüge im darstellerischen Feld (Partner*innen, Raum, Text, Vorgänge, Rhythmus, u.a.)
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Vertiefung des Embodiments von Rollen, Figuren oder performativen Positionen durch Integration der individuellen Ressourcen
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Grundstrukturen des erzählenden Spielens und Handelns (Zug um Zug, Wahrnehmen-Bewerten-Reagieren, u.a.)
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Differenzierung der Eigen- und Fremdwahrnehmung in der künstlerischen
Form (Body-Space-Awareness, Wirkungsbewusstsein) -
Vertiefung der mentalen und körperliche Zentrierung
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Erweiterung der Reaktionsfähigkeit in dynamischen Situationen
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Verbesserung der individuellen Stressresilienz
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Verfeinerung und Intensivierung der individuellen künstlerischen
Ausdrucksmöglichkeiten -
Gleichzeitigkeit von Wahrnehmung und Handlung (Ambidextrisches Verhalten, Flow)
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Erweiterung der Mittel zur produktiven Selbstreflexion
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Positive Integration und Schutz der Persönlichkeit im künstlerischen Produktionsprozess
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Vorbereitung und Begleitung herausfordernder Probenprozesse
Inhalte Theorie
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Anatomie und Physiologische Prinzipien der Bewegung (Biomechanik, psycho-physische Zusammenhänge, Eutonie)
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Funktionale Zusammenhänge von Wahrnehmung, Reizverarbeitung und Reaktion
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Prinzipien der Kommunikation, Verkörperung und Darstellung
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Grundprinzipen von Handlung und Spiel (Motivation, Ziel, Situation, Vorgang, u.a.)
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